Dienstag, 28.1.2020, 07:27
KGS Wiesmoor
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Partnerschule Frankreich

Deutsch-Französischer-Schüleraustausch

Collège Arnouville - les - Gonesse - Kooperative Gesamtschule Wiesmoor



Lycée Chateaubriand – KGS Wiesmoor

Individualaustausch 2013


Bereits seit 2008 existiert für die Französisch lernenden Schülerinnen und Schüler der KGS Wiesmoor die Möglichkeit, an einem Individualaustausch mit Schülerinnen und Schülern des «Lycée Chateaubriand» in Rennes teilzunehmen.

In diesem Jahr reisten Julia Jelden, Veronika Koschig und Sander Folkerts nach Rennes und hatten für zwei Monate Agathe Denais, Jessica Stanger und Witold Hochgürtel zu Gast, die den folgenden Artikel geschrieben haben.



„Wir sind am Ende unseres zweimonatigen Austausches und haben während unserer «Reise» viele Unterschiede zwischen der deutschen und der französischen Schule bemerkt. Zunächst einmal ist festzustellen, dass die Schultage in Deutschland kürzer sind. Wir finden das viel besser, weil man mehr Freizeit hat. In unserem Lycée in Rennes haben wir manchmal von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr Unterricht. Deshalb haben wir fast keine Zeit für unsere Freunde oder für andere Aktivitäten. Auch die Stundentafel ist anders als in Deutschland, so können deutsche Schüler beispielweise Kunst und Musik auch noch nach Klasse 10 belegen, wir müssen am Ende der 10. Klasse damit aufhören. Außerdem haben wir gelernt, dass man für ein deutsches Abitur fünf Fächer aus verschiedenen Bereichen wählen kann. In Frankreich jedoch haben wir weniger Entscheidungsfreiheit: Wenn man z. B. Biologie belegen will, muss man auch Physik und Chemie machen.

Schließlich ist festzustellen, dass die Lehrer in Frankreich strenger sind. In Deutschland gibt es mehr Interaktion zwischen Lehrern und Schülern und alle können ihre Meinung sagen. Die Atmosphäre im Unterricht ist entspannter. Die Schüler sind unabhängiger und arbeiten selbstständig, während sie in Frankreich stärker gezwungen werden zu arbeiten. Wir glauben, dass mehr Kommunikation zwar besser ist, aber dass die Schüler vielleicht aufgrund der lockeren Atmosphäre weniger konzentriert sind und weniger lernen.

Alles in allem finden wir, dass beide Schulsysteme Vor- und Nachteile haben und die beste Lösung eine Mischung aus beiden wäre.

Ein Austausch ist wirklich interessant, um eine neue Kultur und Leute kennen zu lernen und um seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Unser Austausch hat uns wirklich gefallen und wir wünschen uns, bald wieder zu kommen.

Jessica, Witold, Agathe.“





Schüleraustausch 2010

Austauschschüler der Partnerschule Arnouville besuchen Wiesmoor


In Wiesmoor wird derzeit mehr französisch gesprochen. Der Grund: 23 Austauschschüler der Partnerschule Arnouville besuchen derzeit für eine Woche die Blumenstadt. "Die Franzosen sind schon zum dritten Mal in Wiesmoor. Auch wir waren schon dreimal in Arnouville", berichtete Gaby Mätzig-Amlaz, die den Austausch gemeinsam mit ihrem Kollegen Knut Leers organisierte.
Am ersten Tag wurden die Mädchen und Jungen von ihren Gastfamilien aufgenommen, dort wurde auch zu Abend gegessen. Die Schüler der 8. Klassen kennen sich bereits: Wer in Arnouville zu Gast war, nimmt jetzt auch einen Schüler auf. So entstehen freundschaftliche Kontakte.
Am zweiten Tag stand zunächst die Schule im Mittelpunkt. Nach einer Besichtigung der Schule nahmen die Schüler am Unterricht teil. Danach wurde das Moormuseum besucht; hier erfuhren die Franzosen einiges über die Geschichte der Blumenstadt. Eine Fahrt nach Oldenburg rundete das Programm an diesem Tag ab.
Außerdem gehören ein Besuch des Wellenbades in Hooksiel sowie eine Wattwanderung zum Programm. Zwei Tage wurden auch in den Gastfamilien verbracht, wo private Kontakte weiter vertieft wurden.
Betreut werden die französischen Schüler von den Lehrerinnen Madame Elisatbeh Fouin und Madame Marie-Helene Bonnot sowie dem Lehrer Monsieur Frederic Silvestre.

Hinrich Trauernicht
(Foto: Die französischen Schüler aus Arnouville mit ihren Gastgebern und Lehrern vor dem Gebäude der KGS Wiesmoor. - Bild: Trauernicht)





Schüleraustausch 2009

"Interview mit einem Austauschschüler" - Ein Bericht von Frederic Köster


Am Mittwochmorgen sind die AustauschschülerInnen, 25 an der Zahl, am Schulbusbahnhof in Wiesmoor in einen Reisebus eingestiegen und um ca. 8.00 Uhr losgefahren. Die Fahrt nach Frankreich dauerte ungefähr 11 Stunden und beinhaltete mehrere Pausen. Gegen 19.00 Uhr sind die SchülerInnen dann an ihrem Reiseziel in Frankreich angekommen und wurden sogleich von ihren Gastfamilien begrüßt. Nach einem Umtrunk wurden Photos von den SchülerInnen und ihren jeweiligen Austauschpartnern gemacht.
Am Donnerstagvormittag besichtigten die SchülerInnen die Schule. Anschließend ging es zum Stade de France.
Am nächsten Morgen begann der Ausflug schon um 7.15 Uhr, da das Schloss von Versailles besucht werden sollte. Danach führte die Fahrt zum Montmartre.
Am Wochenende hatte jeder Gelegenheit, seine Gastfamilie näher kennen zu lernen.
Am Montagmorgen sind die AustauschschülerInnen dann nach Paris aufgebrochen, um sich die vielen berühmten Sehenswürdigkeiten, wie den Eiffelturm, Notre Dame, Sacré Cœur und den Louvre anzusehen.
Am Dienstag verabschiedeten sich die AustauschschülerInnen mit einer Abschiedsparty von ihren Gastfamilien und traten dann die Rückreise nach Wiesmoor an. Sie schilderten, dass sie enge Freundschaften in Frankreich geschlossen hätten, und dass sie in ihren Gastfamilien sehr viel Lebensfreude erfuhren. Auch mit der Verständigung klappte es gut. Das Essen war in den einzelnen Familien sehr unterschiedlich, aber lecker! Es war eine tolle Erfahrung.





Unsere neue Partnerschule in Frankreich ist das Collège Arnouville - les - Gonesse. Im Mai 2008 nehmen 20 Schülerinnen und Schüler am ersten Austausch teil.



Schüleraustausch mit dem Collège Jean Moulin in Arnouville war super!

Tim Hardy aus der 7 Realschulklasse war dabei und berichtet:

Am Samstag, d. 17. Mai 2008 fuhren wir mit 20 Schülern/innen zum Schüleraustausch nach Frankreich. Noch nicht aus Deutschland raus, hatten wir im Bus schon eine tolle Stimmung und richtig Spaß.

Unser Ziel: das Collège Jean Moulin in Arnouville, einem Vorort von Paris.

Wir kamen am späten Nachmittag an und wurden schon von unseren Gastfamilien erwartet. Nach der Begrüßung lernten wir unsere Austauschschüler kennen. Dann ging es zu den Familien nach Hause. Das war schon sehr aufregend und man musste sich erst einmal daran gewöhnen, dass in der Gastfamilie irgendwie alle gleichzeitig und in rasender Geschwindigkeit französisch sprachen.

Sonntags hat dann jede Gastfamilie ein eigenes Programm mit den deutschen SchülerInnen durchgeführt.

Am Montag haben wir zunächst das Collège Jean Moulin besichtigt. In der Pause wurden wir von allen Franzosen neugierig umringt.

Nachmittags haben wir das Fußballstation Stade de France besucht. Wir alle waren von der Größe des Stadions überwältigt.

Am Dienstag haben wir dann in Gruppen eine Paris-Rallye durchgeführt. Obwohl wir uns gelegentlich etwas verlaufen haben, hat es allen viel Spaß gemacht.

Am Mittwoch war Schule und danach ein Badminton-Turnier.

Donnerstags sollte eigentlich das Schloss Versailles besichtigt werden. Der Besuch fiel jedoch wegen eines Streiks aus.
Stattdessen waren wir auf dem Montmartre, haben die Basilique Sacré-Coeur besichtigt und waren am Eiffelturm. Alles war so schön, dass man es kaum beschreiben kann. Abends war eine Abschiedsfeier und Freitagmorgen hieß es am Collège "Au revoir". Die meisten von uns waren traurig, dass die Woche schon vorbei war. Aber der September kommt: Gegenbesuch der Franzosen. Wir freuen uns schon darauf.

Als wir dann nach 13 Stunden Busfahrt und zahlreichen Verkehrsstaus wieder in Wiesmoor am Busbahnhof von unseren Familien empfangen wurden, war es auch wieder schön daheim zu sein.


       


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